Südwind in der Zeitung
Zeitungsartikel
Da ansetzen, wo andere aufgeben – Mit diesem Motto arbeitet das Projekt SüdWind, ein Herzensprojekt der Firma Südramol in Burgau. Seit 2021 ist der gemeinnützige Verein aktiv und betreut Menschen in der Region, die unverschuldet in Not geraten sind. Dabei ist es nicht von Belangen, worum es geht – geholfen wird, wo Hilfe benötigt wird.
Den Anfang des Projekts markiert ein Gespräch unter Freunden. Michael Schlichthärtle, Vorstand des Vereins und damals selbstständiger Tätowierer in Vollzeit, bekommt das Angebot der Südramol-Geschäftsführung, ein soziales Projekt unter der Südramol GmbH & Co. KG aufzuziehen. Da Schlichthärtle sich bereits seit 2015 ehrenamtlich in Biberach engagiert, kam das Unternehmen auf ihn zu.
Engagement und Initiative
UBUNTU – ich bin, weil wir sind. Dieser Gedanke prägt das Projekt SüdWind. Heißt: nur als Teil der Gemeinschaft ist man ganz. Zusammen mit einigen Ehrenamtlichen entwickelte Michael Schlichthärtle erste Konzepte und sprach mit Betroffenen aus der Region. So kamen schnell die ersten Projekte ins Rollen. Mittlerweile besteht das Team aus sieben ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern aus verschiedenen Abteilungen der Südramol sowie zahlreichen freiwilligen Unterstützern und Spendern. Gemeinsam kümmern sie sich um kranke und notleidende Menschen in Süddeutschland, darunter vorwiegend Kinder, denen der Verein ein Lächeln zurück ins Gesicht zaubert. So konnten bereits Therapieangebote, Hilfsgüter in Form von Vibrationsplatten, individualisierten PKWs oder Hörgeräten und mehr für Betroffene bereitgestellt werden.
100% Hilfe. 100% Transparenz.
Das Projekt SüdWind finanziert seine Arbeit über Spenden, die zu 100% für die Bedürftigen genutzt werden. Somit kommt die volle Unterstützung bei demjenigen an, der sie braucht. „Das ist etwas, worauf wir großen Wert legen,“ so Schlichthärtle. Alle organisatorischen und verwaltungstechnischen Kosten übernimmt die Südramol GmbH & Co. KG – dadurch bleibt das Spendenmodell transparent und glaubwürdig und schafft die Grundlage für eine starke, unterstützende Gemeinschaft. Ihre Spender erreicht das Projekt SüdWind unter anderem über die Vereinswebsite und Social Media. Dabei betreut die firmeneigene Marketingabteilung der Südramol die Kanäle auf Instagram und Facebook. Doch auch durch die Unterstützung treuer Förderer wird das Anliegen nach außen getragen: Die sogenannten Südhelfer – darunter einige etablierte Unternehmen aus der Region – integrieren Informationsmaterial und Werbeflächen direkt vor Ort. Jedoch werden nicht alle Projekte öffentlich gemacht – Schlichthärtle und seine ehrenamtlichen Mitglieder legen großen Wert darauf, die Privatsphäre und Bedürfnisse der Betroffenen zu wahren. Demnach werden Projekte auf Wunsch auch anonym und im Hintergrund bearbeitet.
Wer anderen eine Blume sät, blüht selber auf
Ein sozialer Verein, der sich für nichts zu schade ist – das ist das Projekt SüdWind. Organisationen wie diese wären nicht, was sie sind, gäbe es keine engagierten Menschen wie Michael Schlichthärtle und sein Team. Sie geben dem Verein ein Gesicht und der Hilfe ein Herz.
Wer sich für eine Gemeinschaft einsetzen will, in der Zusammenhalt und Menschlichkeit zählen, findet bei SüdWind keine bloße Organisation, sondern einen Ort, an dem Mitgefühl und Tatkraft Hand in Hand gehen. Michael Schlichthärtle ist nur ein Beispiel dafür, wie viel bewegt werden kann, wenn man nicht wegschaut, sondern anpackt. Denn wer Hoffnung schenkt, verändert nicht nur Leben – sondern auch die Welt.


